Erste Sonnabend Probe fürs Musical in diesem Jahr –bei Minusgraden trotzdem am Schwitzen?

Bereits 09:30 Uhr trafen wir uns in der Aula und spätestens nach dem halbstündigen Warm-Up waren alle wach und bereit für die Probe. Massagen, Umarmungen und Singen in Rückenlage sensibilisierten uns für die Anforderungen der nächsten Stunden.

Die erste Nummer war „Hair“ sowohl tänzerisch als auch mit viel Stimmeinsatz, natürlich mit jeder Menge „Haargeäst“ (Insider aus dem Songtext).

Anschließend lief die Probe zweigeteilt weiter. Paula studierte mit fünf Paaren ihren selbst choreografierten Tanz zu „Donna“ ein. Linda und die anderen frischten die Choreographie zum Song „Aquarius“ aus der Projektwoche wieder auf und erweiterten sie um ein paar Figuren über Bodenhöhe. Final spielten, tanzten und sangen wir schon mal den ersten Absatz unseres Musicals. Was für ein Puzzle.

Nach einer abschließenden Feedback-Runde ging es dann in die wohlverdiente Mittagspause. Da nach der Mittagspause nicht mehr alle Musical-Mitglieder eingebunden waren, stand es ihnen frei, eine Zeitreise zurück in die Gegenwart zu machen oder die Zeit der Hippies zu verlassen.                                     (Lara und Pia)

 

„Wir müssen kein Handyverbot- sondern ein Snackverbot einführen!“

Dieser Satz beschreibt sehr passend unser Essensverhalten während der Probe. In jeder noch so kleinen Pause werden mitgebrachte Kuchen, Kekse und Süßes untereinander getauscht und vernascht.

Gut gestärkt gingen wir also in die zweite Runde unserer Probe. Der sogenannte „Tribe“ (Hippiegruppe) wollte nun gezielt an Szenen weiterarbeiten. Zur Vorbereitung machten wir uns gemeinsam Gedanken über die Personen und charakteristische Eigenschaften unserer Rollen. Wie fühlt und bewegt sich meine Figur? Was für Kleidung trägt sie? Was treibt sie an? Diese und andere Fragen stellten wir uns, um uns gegenseitig Tipps zu geben und die Ideen zur Rollengestaltung in der folgenden Szenen-Probe gleich umzusetzen.

Einige lustige Patzer, viel Gesang und noch mehr Snackpausen später, hatten wir gemeinsam viel geschafft. In der beschließenden Feedback-Runde werteten wir den zurückliegenden Tag aus und stellten fest, dass noch viel Arbeit vor uns lag, wir diese aber, wenn es so weiter gehen würde, gut meistern konnten. Mit diesem Wissen, konnten wir nun entspannt ins wohlverdiente Wochenende starten.

Zeitgleich hat natürlich auch unsere Band mit Frau Ullwer geprobt. Zwischendurch erreichten uns frisch eingespielte Musikaufnahmen, die wir wiederum für unsere Proben verwenden konnten.                                                                                  (Greta)