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Schulsportfest

Ergebnisliste vom 3.9.2019

Ergebnisse unseres Sportfestes am 03.09.2019

 

Staffellauf Fußball Zweifelderball
Klassenstufe 7
Sieger Klasse 7 b Sieger Klasse 7 d Sieger Klasse 7 a+d
Klassenstufe 8
Sieger Klasse 8 c Sieger Klasse 8 c Sieger Klasse 8 b
Klassenstufen 9
Sieger Klasse 9 d Sieger Klasse 9 d Sieger Klasse 9 c
Klassenstufe 10
Sieger Klasse 10 d Sieger Klasse 10 b Sieger Klasse 10 d

 

 

 

Klassenstufe Disziplin Siegerin

Platz 1 bis 3

Ergebnis Sieger

Platz 1 bis 3

Ergebnis
7 100m 1. Amy-Lee Diedrich 15,17 s 1. Paul Rüffert 14,68 s
2. Alena Röske 15,50 s 2. Bela Bohnacker 14,91 s
3. Martha Seidel 15,71 s 3. Gregor Golaski 15,37 s
7 Weitsprung 1. Martha Seidel 4,30 m 1. Paul Rüffert 4,70 m
2. Johanna Schmihing 3,96 m 2. Johann van der Linden

Bela Bohnacker

4,20 m
3. Lilly Marlen Abraham 3,80 m 3.
7 Kugelstoß 1. Alicia Clara Tirschmann 6,69 m 1. Lennard Zahnow 8,30 m
2. Hannah Goericke 6,62 m 2. Bela Bohnacker 7,70 m
3. Grete Riebe 6,50 m 3. Walther Stoewer 7,23 m
7 Dreikampf 1. Martha Seidel 182 P. 1. Bela Bohnacker 181 P.
2. Grete Riebe 160 P. 2. Paul Rüffert 174 P.
3. Amy-Lee Diedrich 152 P. 3. Johann van der Linden 171 P.
7 800m/1000m 1. Martha Seidel 2:50 min 1. Paul Rüffert 3:46 min
2. Amy-Lee Diedrich 3:04 min 2. Sönke Schnell

Friedrich Tiede

3:48 min
3. Nora Alte 3:07 min 3.
               
8 100m 1. Lena Brandt 14,55 s 1. Xuan Hung To 14,07 s
2. Lena Lindgreen 15,22 s 2. Ben Blesse 14,47 s
3. Julia Fine Kollmann 15,60 s 3. Flint Richert 14,53 s
8 Weitsprung 1. Lena Lindgreen 4,20 m 1. Xuan Hung To 4,71 m
2. Hanna Brandt 3,96 m 2. Jakob Gust 4,50 m
3. Sophia Ambrosi

Leni Neumann

3,90 m 3. Flint Richert 4,35 m
8 Kugelstoß 1. Lena Lindgreen 8,00 m 1. Jakob Gust 8,91 m
2. Betty Grothmann 7,00 m 2. Ole Nagel 8,55 m
3. Svea Schwarzenholz 6,99 m 3. Lukas Widra 8,30 m
8 Dreikampf 1. Lena Lindgreen 214 P. 1. Xuan Hung To 181 P.
2. Lena Brandt 173 P. 2. Jakob Gust 173 P.
3. Hanna Brandt 157 P. 3. Ole Nagel 139 P.
8 800m/1000m 1. Lena Brandt 3:07 min 1. Milan Armbrust 3:36 min
2. Rahel Rosolski 3:09 min 2. Ole Nagel 3:40 min
3. Hannah Dietz 3:12 min 3. Lucas Jülich

Richard Sonnenfeld

3:43 min
9 100m 1. Anna Richter 14,38 s 1. Leon Bartels 13,16 s
2. Liska Obst 15,62 s 2. Malte Michaelis 13,50 s
3. Melissa Bluhm 15,73 s 3. Hennes Follak 13,61 s
9 Weitsprung 1. Anna Richter 4,58 m 1. Kaspar Dobroczek

Nico Höfs

4,60 m
2. Henriette Barholz 4,25 m 2.
3. Pauline Collier 4,10 m 3. Leon Bartels 4,40 m
9 Kugelstoß 1. Melissa Bluhm 6,74 m 1. Leon Bartels 9,39 m
2. Helene Günther 6,71 m 2. Matti Scholz 9,30 m
3. Anke Schulz 6,57 m 3. Menard Gibb 9,10 m
9 Dreikampf 1. Anna Richter 232 P. 1. Leon Bartels 177 P.
2. Henriette Barholz 150 P. 2. Nico Höfs 146 P.
3. Pauline Collier 149 P. 3. Matti Scholz 139 P.
9 800m/1000m 1. Charlotte Neumann 2:45 min 1. Karl Milbratz 3:16 min
2. Anna Richter 2:54 min 2. Moritz Nicolaus 3:20 min
3. Anke Schulz 3:01 min 3. Lennart Rosenthal 3:30 min
               
10 100m 1. Greta Strack 14,25 s 1. Moritz Heiden 11,83 s
2. Sarah Wolf 14,66 s 2. Moritz Grywna 12,78 s
3. Jule Beyer 15,3 s 3. Lennard Wegner 13,02 s
10 Weitsprung 1. Greta Strack 5,00 m 1. Moritz Heiden 5,80 m
2. Meike Feldmann 4,38 m 2. Moritz Grywna 5,45 m
3. Svea Ulrich 4,25 m 3. Janik Grabowski 5,25 m
10 Kugelstoß 1. Greta Strack 8,40 m 1. Omar Shakuri 10,19 m
2. Paula Weichelt 8,25 m 2. Bengt Wiederholt 10,16 m
3. Jette-Malin Abraham 6,62 m 3. Tom Aldehoff 9,95 m
10 Dreikampf 1. Greta Strack 325 P. 1. Moritz Heiden 256 P.
2. Paula Weichelt 183 P. 2. Moritz Grywna 199 P.
3. Svea Ulrich 165 P. 3. Omar Shakuri 181 P.
10 800m/1000m 1. Svea Ulrich 3:10 min 1. Jacob Jülich

Mohamad Daghish

3:16 min
2. Paula Weichelt 3:12 min 2.
3. Hannah Dittmann 3:14 min 3. Till Schulze 3:18 min

 

 

 

 

  1. Schönrogge

Sportfest der Gymnasien

Wir sind das zweitsportlichste Gymnasium Vorpommerns!!!!

Mit einem Punkt Vorsprung gewinnt das E.-M.-Arndt- Gymnasium Bergen .

Von 15 teilnehmenden Gymnasien Vorpommerns belegte das F.-L.- Jahn-Gymnasium in der Gesamtauswertung aller Wettkämpfe des 19. Sportfestes der Gymnasien einen hervorragenden  2. Platz.

Großstaffellauf:                1.Platz

Volleyball/ Mädchen:    3.Platz

Volleyball/     Jungen:   3.Platz

Fußball/     Mädchen:   6.Platz

Fußball/         Jungen:   2.Platz

Basketball/Mädchen:    1.Platz

Basketball/   Jungen:   8.Platz

Teamcup Leichtathletik

                   Mädchen:   1.Platz

                      Jungen:   1.Platz        

Herzlichen Glückwunsch allen teilnehmenden Sportlern und betreuenden Lehrern.

B.Schönrogge         

 

                                                                           

Unser Schulhoffest 2019

Unser Schulhoffest 2019 …

… fand auch in diesem Schuljahr bei strahlendem Sonnenschein und guter Laune statt.

Die Schüler* setzten mit ihren Klassenlehrern* tolle Ideen um und boten an den Ständen witzige Aktionen wie z.B.  ein Lehrerfotoquiz, Twister  oder  Torwandschießen sowie viele Leckereien an. Spaß bereiteten den Schülern*  auch die Referendare* mit dem Bobbycar-Rennen oder dem interkulturellen Quiz. Dabei kümmerte sich die Schülerfirma FOS –Feten ohne Stress mit gegrillten Würstchen, Käse und Gemüse um das leibliche Wohl.

Zwei Stunden lang sorgten auf oder vor der Bühne der Musikfabrik unser cooler Moderator Nils Rosenthal, der Schulchor, die Rising Stars vom Verein Ostseetanz und die Bands der Mufa für gute Stimmung. Es ist schon faszinierend zu sehen oder zu hören, welche Talente in den Schülern* und Lehrern*  schlummern! Fast alle Akteure* lernen an unserer Schule!

Unsere Partner von der Musikfabrik, den Stadtwerken oder der Polizei haben uns wieder tatkräftig unterstützt und das Fest bereichert! Herzlichen Dank für die tolle Zusammenarbeit an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben!  Dazu zählt auch der Förderverein unserer Schule, der seit Jahren unser Schulfest finanziell unterstützt.

B. Eckroth

Ein Museum über die DDR – sehenswert

In der Woche vor den Winterferien fuhren wir im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts „Gesellschaftswissenschaften“ (Gewi) mit dem Zug nach Berlin. Angekommen, ging es mit S-Bahn und zu Fuß weiter an die Spree zum DDR Museum, gegenüber dem Alten Dom von Berlin. Im DDR Museum bekamen wir die Geschichte lebendig, interaktiv und wissenschaftlich fundiert vermittelt. Das Museum beantwortet Fragen zu mehr als 35 Themenbereichen auf über 1000m2. Es gibt drei große Gliederungsbereiche der Museumsausstellung: „Öffentliches Leben“, „Staat und Ideologie“ und „Leben im Plattenbau“. Die authentischen Originale und erlebenswerten Installationen warteten darauf, angefasst und ausprobiert zu werden. Im DDR-Museum in Berlin erfährt man vieles, was man über das Leben unserer Verwandten in der ehemaligen DDR wissen muss.

Ein sehr spannender Ausstellungsteil war die eingerichtete Plattenbauwohnung mit fünf Zimmern, in der man sogar die „Aktuelle Kamera“ schauen, an einer Schreibmaschine arbeiten und über eine Klingel hören konnte, wie ein Nachbarskind nach Spielkameraden fragt. Außerdem waren es die vielen wichtigen Kleinigkeiten und beeindruckenden Exponate, leisen Töne und lauten Parolen der SED-Führung aus den Lautsprechern. Durch die außergewöhnliche Ausstellungsgestaltung und die spielerische Art der Geschichtsvermittlung ist es ohne viel Vorwissen möglich, das Leben in der DDR nachzuvollziehen. Doch das größte Highlight war die Trabi-Fahrsimulation in einem originalen Trabant P 601. Hier konnte man, auch ohne Führerschein, auf den Straßen Berlins Auto fahren und schauen, wie so ein „Trabi“ von innen aussieht.

Das DDR Museum wurde schon zweimal für den „European Museum of the Year Award“ nominiert und beweist eindeutig, dass Geschichte nicht langweilig sein muss.

Laura Melms Klasse 10a

Fotos: DDR-Museum (https://www.ddr-museum.de/de)

 

Schwarz oder weiß?

So trat das Kleine Musical vor die zahlreichen Zuschauer

Am 3. Mai fand die diesjährige Aufführung des Kleine Musicals statt, unter dem spannenden Titel: „Schach 2.0 – Schwarz oder weiß? – Du musst dich entscheiden!“. 

Im Prolog führten schwarz oder weiß gekleidete Siebt- und Achtklässler pantomimisch auf der Bühne unserer Aula in die Geschichte ein, nachdem das Publikum von Liz, einer Schülerin aus dem vergangenen Jahr, freundlich begrüßt worden war. Ein interessanter Stilmix der Kostüme, zwischen prunkvollen Gewändern aus der Zeit der Könige und Königinnen und einfacher, unaufgeregter Kleidung von heute sollte die zeitlose Geschichte unterstreichen, natürlich nur in schwarz oder weiß. Ein Bauernkrieg eskalierte musikalisch und szenisch. Die Königin agierte hartherzig gegenüber ihrem eigenen Fleisch und Blut, der Prinzessin Luna. Und am Ende siegte doch die Liebe.

Ein großes Schachbrett hing über die ganze Bühne als Bühnenbild und umrahmte die manchmal nachdenkliche und manchmal dramatische Handlung des Musicals. Die Ensemble-Mitglieder zeigten, dass sie sowohl solistisch als auch chorisch ihre Songs überzeugend darbieten konnten und ein saftiges Geräusch vom abgebissenen Apfel erheiterte hörbar das Publikum. Mit einigen Tanzsequenzen und verschiedenster Nutzung der gesamten Aula als Spielfläche wurde der Zuschauer nicht nur klanglich, sondern auch optisch in den Bann gezogen. Die gesamte instrumentale Begleitung des Musicals wurde von Hermann, Nele und Herrn Leich (dem Musiklehrer) souverän übernommen und das Musical-Ensemble auf dem Flügel, am E-Piano und am Drumset klanglich durch den Abend getragen. Herzlichen Dank dafür! Auch dem Licht und dem guten Ton gebührt natürlich ein großes Dankeschön, denn ohne die fleißigen Helfer im Hintergrund wäre der Abend nur halb so gelungen gewesen.

C. Sümnig

Theaterpädagoge Christian Holm verteilte Kopfbedeckungen an alle – ein Bericht aus der Musical Sonnabend Probe im April

Sonnabend früh um 9.00 Uhr finden sich die Mitglieder des Musical-Ensembles plötzlich mit bunten Beuteln auf dem Kopf wieder. Aus der Aula erklingt ausgelassenes Lachen, Schreien und Motzen – das ist der Plan vom Theaterpädagogen Christian Holm.

„Versucht aus Körper und Stimme eins zu machen!“, sagt er. Damit wird es koordinativ anspruchsvoll, da gleichzeitig ein Ball kontrolliert geworfen, gefangen und der Name eines Kreisinsassen am besten möglichst ausdrucksstark gerufen werden soll. Nachdem jeder Name ca. vierzigmal mit verschiedenster Emotion in die Aula gerufen wird, bildet der Tribe erst mal einen Hippie-Haufen. Und so arbeiten wir uns durch den Tag mit Sätzen wie: „Sinne offen halten!“, „Wer ist unrasiert?“, „Einfach nur wahrnehmen. Nicht wegdämmern!“ Mit „Vokal Hubschrauber“ springen wir von der Leiter und amerikanische Präsidenten galoppierten Huckepack über die Bühne.

Doch das ist nicht alles. Zeitgleich arbeitet Linda, unsere Choreographin, mit den Tänzern an verschiedenen Showeinlagen und weil das Wetter so toll ist, verlegen die Tänzer den Tanzsaal spontan nach draußen. Vielleicht haben ein paar Zaungäste es auch bemerkt? Die Band probt derweil engagiert und gut gelaunt in Haus 2 und als wir so richtig schön durchgespielt und durchgetanzt sind, geht es gegen 17.00 Uhr noch für knappe zwei Stunden in die Musikprobe mit unserer Band in Haus 2.

Wer nun gespannt ist, sollte sich ab dem 25.04.19 unbedingt eine Karte für unsere Theatervorstellung bei der Theaterkasse Vorpommern Greifswald sichern. Die Premiere von „Hair“ findet am 13. Juni um 19.30 Uhr statt, alles Weitere ist auf der Homepage des Theaters zu lesen.

Besonderer Dank an dieser Stelle an Christian Holm, Linda Schmid und Angela Ullwer.

  1. Sümnig

Gedenkstättenbesuch der 10. Klassen in dem ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen

Auch in diesem Schuljahr fand für die Schüler aller 10. Klassen unseres Gymnasiums eine Exkursion in ein ehemaliges Konzentrationslager aus der Zeit des Nationalsozialismus, Sachsenhausen, statt.

Dabei erhielten die Schüler die Gelegenheit, ihre Kenntnisse aus dem Geschichtsunterricht zu erweitern und zu vertiefen. Nach einer interessanten Führung über das gesamte Gelände hatten sie Zeit, sich eigenständig zu Spezialthemen zu informieren und erfuhren so u.a., wie medizinische Versuche an Häftlingen durchgeführt wurden oder unter welch grausamen Bedingungen die Häftlinge leben mussten.

Mit der Niederlegung eines Blumengebindes ehrten wir abschließend die Opfer dieses Lagers.

  1. Eckroth

Musical März – Viele Fäden und ein großer Schritt weiter Richtung Sommer…

Sonnabend früh um 9.00 Uhr, es regnet und stürmt, als das Musical-Ensemble mit viel Fingerfood im Gepäck wie besprochen zur Ganztagsprobe in der Aula eintrifft. Durch ein lustiges Warm-up werden dann erst einmal alle in Stimmung und Bewegung gebracht. Besonderer Fokus liegt heute auf der Artikulation mit „Wachsmaske“, „Whiskymixer“ und „Messwechsel“, aber bitte flott flott.

Stimmung bedeutet natürlich auch Gewusel und falls die Runde mal die Probendisziplin vergisst, gibt es gleich eine rote Karte zur Erinnerung für den geschlossenen Reißverschluss am eigenen Mund, denn die Zeit rennt.

Die Tänzer bekommen zum Eintanzen überraschenderweise die neu bestellten Tanzschuhe, ein gutes Timing. Und so geht der Vormittag für 20 Tänzerinnen und 20 weiteren Ensemble Mitgliedern arbeitsreich über die Bühne, mit mehreren Paralleluniversen von Szenenarbeit, Tanzfestigung, Tanzumbau, chorischem Schweben im Raum, Demos, Paartanz, Schulleitertreffen, Schweinebammel am Bio-Reck und bis hin zu einem Abstecher nach Manchester.

Gestärkt setzen wir die Probe nach der Mittagspause zusammen mit unserer Band in Haus 2 fort. Das erste diesjährige Kennenlernen zwischen Ensemble und Band verläuft gut gelaunt. Wir können fast den kompletten 1. Akt gemeinsam musizieren und die dazugehörigen Tänze zum Besten geben. Einen großen Schritt weiter und wieder zurück in der Aula in Haus 1, folgt eine wichtige Kostümbesprechung. Anschließend pusseln wir weiter an Szenen, Terzetten und Boy Groups. Gegen 19.00 Uhr verhackstücken wir im Feedback-Kreis den langen Tag und gehen anschließend endlich ins wohlverdiente Wochenende.

Besonderer Dank gilt Paula (12. Klasse) und der Band mit Frau Ullwer.

Lena und Swantje

 

Mein Frankreichaustausch in Niort/La Rochelle

Als ich im Flugzeug nach Frankreich saß, war ich wirklich so aufgeregt wie noch nie. Auch wenn ich öfter schon von meiner Familie, meinen Freunden und meinem Zuhause weggewesen war, hatte ich etwas Bange vor dem Austausch. Zugleich verspürte ich ein unglaubliches Gefühl, dass endlich ein kleiner Traum von mir in Erfüllung gehen würde. Frankreich hatte mich schon sehr lange interessiert und ich war unglaublich froh, bald das Land und die Kultur selbst zu erleben. Die ersten Tage verliefen für mich überraschend gut, ich wurde sehr lieb aufgenommen und die Eltern meiner Austauschschülerin waren mir gleich sehr sympathisch. Ein paar Tage nach meiner Ankunft in Frankreich besuchte ich zum ersten Mal das Internat in La Rochelle. Ich teilte mir ein Zimmer mit zwei anderen sehr netten Mädchen. Auch in meiner neuen Klasse waren die Schüler nett und sprachen mit mir, aber meistens, nachdem man auf sie zuging. Am Anfang musste ich mich überwinden neue Leute anzusprechen, profitierte aber jedes Mal sehr davon. Am meisten Spaß machte es mir, mich mit nur einer Person zu unterhalten, um mich sprachlich auf sie konzentrieren zu können. In einer größeren Gruppe fiel es mir etwas schwer, alles Gesagte zu verstehen und bei den Gesprächsthemen mitzureden. Auch im Schulunterricht, der teilweise bis abends reichte, verstand ich zum Ende hin auf jeden Fall viel, aber nie alles. Ich schrieb mir Wörter, von denen ich die Bedeutung nicht wusste, auf und/oder schaute sie in meinem Wörterbuch nach.

In meiner Freizeit hörte ich mehr französische Musik als in Deutschland, las und sang auf Französisch. Vor allem das Lesen half mir, schneller Kontexte zu verstehen und Satzstrukturen wiederzuerkennen. Da mein oberstes Ziel war, so viel französisch wie möglich zu sprechen, suchte ich jederzeit den Kontakt mit Franzosen. Ich verabredete mich nach der Schule, wurde aber auch manchmal versetzt, da die Schule in Frankreich für die Schüler sehr wichtig und zeitintensiv ist. Das war teilweise sehr frustrierend und demotivierend. Mit den Leuten aus meiner Klasse kam ich allgemein gut zurecht. Deswegen hatte ich mehr Kontakt mit vielen Leuten, aber nie mit ein oder zwei Personen lange Gespräche etc.. Das fand ich etwas schade.

Ich hatte um mich herum weitere deutsche Austauschschüler, was mich teilweise nervte. Trotzdem fokussierte ich mich nur auf Franzosen und versuchte die deutsche Sprache möglichst zu vermeiden. Am Wochenende erzählte ich von der Woche und meinem Alltag. Mein Gastvater war immer sehr interessiert und redete viel mit mir. Vor allem als wir eine Woche in den Ferien in Paris waren, erklärte er mir sehr viel über Kultur und Kunst und ich fragte oft nach. Ich merkte sehr schnell, dass man mit einer freundlichen Art vieles zurückbekam. Mit der Mutter dagegen und meiner Austauschschülerin verstand ich mich etwas weniger gut. Jedoch war mir schon während ihres Aufenthaltes in meiner Familie bewusst, dass keine große Freundschaft entstehen würde. Wir sind sehr verschieden und ich fand ihr Verhalten manchmal nicht nachvollziehbar. Davon war ich manchmal etwas abgelenkt und fast froh wieder Anfang der Woche zurück ins Internat zu kommen. Ich hatte auch gelegentlich einen kleinen Tiefpunkt, da ich mich nicht mit meiner Austauschschülerin ganz wohl fühlte. Und doch lernte ich an den Wochenenden neue Leute kennen, meistens Freunde meiner Gastfamilie. Drei Dinge gab es dabei immer: Tolles Essen und Champagner oder Rotwein, viele Witze( leider auch welche die ich nicht verstand) ,lange Diskussionen über Gesprächsthemen wie Politik und Schule. Was mir sehr gefiel war ihr Interesse für Kunst. Ich konnte zwar nicht alles verstehen, fand es aber trotzdem sehr interessant. Eine Sache die mich noch inspirierte war der Style der Jugendlichen in Frankreich. Ich finde Franzosen kleiden sich viel authentischer. Eine weitere schöne Sache war definitiv das Essen. Ich denke ich habe noch nie in drei Monaten so viel leckeres Essen probiert, am liebsten mochte ich Galletes, Crepe und Pain au Chocolats. Die Tatsache, dass die Familie, das Essen und Kommunikation so viel Wichtigkeit in Frankreich findet, empfand ich als sehr besonders.

Mein Aufenthaltshighlight war dann, eine Woche in Paris sein zu dürfen. Ich sah sehr viel, sammelte neue Inspirationen und genoss die Atmosphäre. Meine Gastfamilie zeigte mir viele schöne Orte, die mir bis jetzt in Erinnerung bleiben. Die Zeit verging doch wie im Flug, wie eigentlich die ganzen drei Monate.

Ehrlich gesagt, war ich nach dem Aufenthalt meiner Austauschschülerin in Deutschland nicht ganz überzeugt wegzugehen, bereue es aber jetzt kein bisschen. Es war eine unvergessliche Zeit, aus der ich sehr viel für mich persönlich als auch sprachlich mitnehme. Ich denke, ich habe mich sprachlich verbessert, verstehe und spreche besser beziehungsweise schneller, aber nicht perfekt. Manchmal dachte ich mir, jetzt wäre es schön, besser die Sprache beherrschen zu können. Und genau das ist es, was mich antreibt weiter Französisch zu lernen, ich möchte besser werden und zudem liebe ich diese Sprache zu sehr, um das Gelernte  nicht weiter ausbauen zu wollen.

In Zukunft kann ich jedem raten, sich nicht zu viel Druck zu machen, immer freundlich und dankbar- auch wenn es nur kleine Dinge sind- zu sein, nicht zu viele Erwartungen zu haben, auch nicht an sich selber, sich selber zu motivieren, wenn mal etwas nicht so läuft wie man es erwartet hatte und seine Sprachfehler nicht zu ernst zu nehmen. In Paris lernte ich einen Mann kennen der mir sagte, nur wenn du Fehler machst, lernst du eine Sprache richtig. Es ist zwar oft nicht einfach, aber es lohnt sich über seinen Schatten zu springen. Und damit hat er Recht. Absolument.

Leni Holzmann

 

Spracholympiaden der Greifswalder Gymnasien

Am Montag, dem 11.3.2019, gegen 15 Uhr füllte sich die Aula unseres Gebäudes 1 mit den Teilnehmern der diesjährigen Spracholympiaden zur mit Spannung erwarteten Siegerehrung. Insgesamt hatten ca. 160 Schüler vom Humboldtgymnasium, Ostseegymnasium, Jahngymnasium, der Montessorischule und der Martinschule an den Wettbewerben in den modernen Fremdsprachen Französisch (4.3.), Spanisch (5.3.)Englisch (6.3.) und Schwedisch (7.3.2019) teilgenommen. Die Austragung erfolgte an unserem Gymnasium mit tatkräftiger Unterstützung der Kollegen der anderen Schulen.

Die zwei besten Schüler der jeweiligen 7.-10. Klassen, in Spanisch auch aus den älteren Jahrgängen, waren von ihren Schulen delegiert worden, um ihre Fähigkeiten im verstehenden Hören, Lesen, beim Ausfüllen von Lückentexten, im kreativen Schreiben und beim Führen von Gesprächen sowie ihre landeskundlichen Kenntnisse unter Beweis zu stellen. Eine Reihe von Schülern trat sogar in mehreren Sprachen an. Alle haben sich angestrengt und ihr Bestes gegeben – einige schon ziemlich routiniert, da sie zum wiederholten Male dabei waren, anderen war die Aufregung deutlicher anzumerken.

Im Anschluss an die Wettbewerbe wurden die besten drei Teilnehmer jeder Klassenstufe und Sprache ermittelt. Mehrere Preise wurden doppelt vergeben, da einige Teilnehmer auf Grund ihres muttersprachlichen Hintergrunds gesondert gewertet werden mussten. Bei der Siegerehrung erhielten alle Preisträger dann eine Urkunde, eine Blume und Büchergutscheine im Wert von 20 €,
15 € bzw. 10 € je nach Platzierung. Diese Preise im Gesamtwert von 920€ wurden dankenswerter-weise von der Peter- Warschow- Sammelstiftung Greifswald, deren Vorstandsvorsitzender Herr Dr. Fassbinder der Siegerehrung beiwohnte, und dem Förderkreis des Jahngymnasiums gespendet.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Teilnehmer des Vokabelwettbewerbs Latein, der in den 7. und 8. Klassen unseres Gymnasiums ausgetragen worden war, prämiert. Die Sachpreise für die Gewinner stellte die Altsprachenstiftung des Jahngymnasiums zur Verfügung.

Der kleine Chor und die zwei Solistinnen Floriane Werner und Antonia Hammermeyer unserer Schule umrahmten die feierliche Stimmung hervorragend und ließen die Siegerehrung zu einem gelungenen Abschluss der diesjährigen Sprachenwettbewerbe werden.

A. Gutsche

 

Leiterin der Fachschaft