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Theaterpädagoge Christian Holm verteilte Kopfbedeckungen an alle – ein Bericht aus der Musical Sonnabend Probe im April

Sonnabend früh um 9.00 Uhr finden sich die Mitglieder des Musical-Ensembles plötzlich mit bunten Beuteln auf dem Kopf wieder. Aus der Aula erklingt ausgelassenes Lachen, Schreien und Motzen – das ist der Plan vom Theaterpädagogen Christian Holm.

„Versucht aus Körper und Stimme eins zu machen!“, sagt er. Damit wird es koordinativ anspruchsvoll, da gleichzeitig ein Ball kontrolliert geworfen, gefangen und der Name eines Kreisinsassen am besten möglichst ausdrucksstark gerufen werden soll. Nachdem jeder Name ca. vierzigmal mit verschiedenster Emotion in die Aula gerufen wird, bildet der Tribe erst mal einen Hippie-Haufen. Und so arbeiten wir uns durch den Tag mit Sätzen wie: „Sinne offen halten!“, „Wer ist unrasiert?“, „Einfach nur wahrnehmen. Nicht wegdämmern!“ Mit „Vokal Hubschrauber“ springen wir von der Leiter und amerikanische Präsidenten galoppierten Huckepack über die Bühne.

Doch das ist nicht alles. Zeitgleich arbeitet Linda, unsere Choreographin, mit den Tänzern an verschiedenen Showeinlagen und weil das Wetter so toll ist, verlegen die Tänzer den Tanzsaal spontan nach draußen. Vielleicht haben ein paar Zaungäste es auch bemerkt? Die Band probt derweil engagiert und gut gelaunt in Haus 2 und als wir so richtig schön durchgespielt und durchgetanzt sind, geht es gegen 17.00 Uhr noch für knappe zwei Stunden in die Musikprobe mit unserer Band in Haus 2.

Wer nun gespannt ist, sollte sich ab dem 25.04.19 unbedingt eine Karte für unsere Theatervorstellung bei der Theaterkasse Vorpommern Greifswald sichern. Die Premiere von „Hair“ findet am 13. Juni um 19.30 Uhr statt, alles Weitere ist auf der Homepage des Theaters zu lesen.

Besonderer Dank an dieser Stelle an Christian Holm, Linda Schmid und Angela Ullwer.

  1. Sümnig

Gedenkstättenbesuch der 10. Klassen in dem ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen

Auch in diesem Schuljahr fand für die Schüler aller 10. Klassen unseres Gymnasiums eine Exkursion in ein ehemaliges Konzentrationslager aus der Zeit des Nationalsozialismus, Sachsenhausen, statt.

Dabei erhielten die Schüler die Gelegenheit, ihre Kenntnisse aus dem Geschichtsunterricht zu erweitern und zu vertiefen. Nach einer interessanten Führung über das gesamte Gelände hatten sie Zeit, sich eigenständig zu Spezialthemen zu informieren und erfuhren so u.a., wie medizinische Versuche an Häftlingen durchgeführt wurden oder unter welch grausamen Bedingungen die Häftlinge leben mussten.

Mit der Niederlegung eines Blumengebindes ehrten wir abschließend die Opfer dieses Lagers.

  1. Eckroth

Musical März – Viele Fäden und ein großer Schritt weiter Richtung Sommer…

Sonnabend früh um 9.00 Uhr, es regnet und stürmt, als das Musical-Ensemble mit viel Fingerfood im Gepäck wie besprochen zur Ganztagsprobe in der Aula eintrifft. Durch ein lustiges Warm-up werden dann erst einmal alle in Stimmung und Bewegung gebracht. Besonderer Fokus liegt heute auf der Artikulation mit „Wachsmaske“, „Whiskymixer“ und „Messwechsel“, aber bitte flott flott.

Stimmung bedeutet natürlich auch Gewusel und falls die Runde mal die Probendisziplin vergisst, gibt es gleich eine rote Karte zur Erinnerung für den geschlossenen Reißverschluss am eigenen Mund, denn die Zeit rennt.

Die Tänzer bekommen zum Eintanzen überraschenderweise die neu bestellten Tanzschuhe, ein gutes Timing. Und so geht der Vormittag für 20 Tänzerinnen und 20 weiteren Ensemble Mitgliedern arbeitsreich über die Bühne, mit mehreren Paralleluniversen von Szenenarbeit, Tanzfestigung, Tanzumbau, chorischem Schweben im Raum, Demos, Paartanz, Schulleitertreffen, Schweinebammel am Bio-Reck und bis hin zu einem Abstecher nach Manchester.

Gestärkt setzen wir die Probe nach der Mittagspause zusammen mit unserer Band in Haus 2 fort. Das erste diesjährige Kennenlernen zwischen Ensemble und Band verläuft gut gelaunt. Wir können fast den kompletten 1. Akt gemeinsam musizieren und die dazugehörigen Tänze zum Besten geben. Einen großen Schritt weiter und wieder zurück in der Aula in Haus 1, folgt eine wichtige Kostümbesprechung. Anschließend pusseln wir weiter an Szenen, Terzetten und Boy Groups. Gegen 19.00 Uhr verhackstücken wir im Feedback-Kreis den langen Tag und gehen anschließend endlich ins wohlverdiente Wochenende.

Besonderer Dank gilt Paula (12. Klasse) und der Band mit Frau Ullwer.

Lena und Swantje

 

Mein Frankreichaustausch in Niort/La Rochelle

Als ich im Flugzeug nach Frankreich saß, war ich wirklich so aufgeregt wie noch nie. Auch wenn ich öfter schon von meiner Familie, meinen Freunden und meinem Zuhause weggewesen war, hatte ich etwas Bange vor dem Austausch. Zugleich verspürte ich ein unglaubliches Gefühl, dass endlich ein kleiner Traum von mir in Erfüllung gehen würde. Frankreich hatte mich schon sehr lange interessiert und ich war unglaublich froh, bald das Land und die Kultur selbst zu erleben. Die ersten Tage verliefen für mich überraschend gut, ich wurde sehr lieb aufgenommen und die Eltern meiner Austauschschülerin waren mir gleich sehr sympathisch. Ein paar Tage nach meiner Ankunft in Frankreich besuchte ich zum ersten Mal das Internat in La Rochelle. Ich teilte mir ein Zimmer mit zwei anderen sehr netten Mädchen. Auch in meiner neuen Klasse waren die Schüler nett und sprachen mit mir, aber meistens, nachdem man auf sie zuging. Am Anfang musste ich mich überwinden neue Leute anzusprechen, profitierte aber jedes Mal sehr davon. Am meisten Spaß machte es mir, mich mit nur einer Person zu unterhalten, um mich sprachlich auf sie konzentrieren zu können. In einer größeren Gruppe fiel es mir etwas schwer, alles Gesagte zu verstehen und bei den Gesprächsthemen mitzureden. Auch im Schulunterricht, der teilweise bis abends reichte, verstand ich zum Ende hin auf jeden Fall viel, aber nie alles. Ich schrieb mir Wörter, von denen ich die Bedeutung nicht wusste, auf und/oder schaute sie in meinem Wörterbuch nach.

In meiner Freizeit hörte ich mehr französische Musik als in Deutschland, las und sang auf Französisch. Vor allem das Lesen half mir, schneller Kontexte zu verstehen und Satzstrukturen wiederzuerkennen. Da mein oberstes Ziel war, so viel französisch wie möglich zu sprechen, suchte ich jederzeit den Kontakt mit Franzosen. Ich verabredete mich nach der Schule, wurde aber auch manchmal versetzt, da die Schule in Frankreich für die Schüler sehr wichtig und zeitintensiv ist. Das war teilweise sehr frustrierend und demotivierend. Mit den Leuten aus meiner Klasse kam ich allgemein gut zurecht. Deswegen hatte ich mehr Kontakt mit vielen Leuten, aber nie mit ein oder zwei Personen lange Gespräche etc.. Das fand ich etwas schade.

Ich hatte um mich herum weitere deutsche Austauschschüler, was mich teilweise nervte. Trotzdem fokussierte ich mich nur auf Franzosen und versuchte die deutsche Sprache möglichst zu vermeiden. Am Wochenende erzählte ich von der Woche und meinem Alltag. Mein Gastvater war immer sehr interessiert und redete viel mit mir. Vor allem als wir eine Woche in den Ferien in Paris waren, erklärte er mir sehr viel über Kultur und Kunst und ich fragte oft nach. Ich merkte sehr schnell, dass man mit einer freundlichen Art vieles zurückbekam. Mit der Mutter dagegen und meiner Austauschschülerin verstand ich mich etwas weniger gut. Jedoch war mir schon während ihres Aufenthaltes in meiner Familie bewusst, dass keine große Freundschaft entstehen würde. Wir sind sehr verschieden und ich fand ihr Verhalten manchmal nicht nachvollziehbar. Davon war ich manchmal etwas abgelenkt und fast froh wieder Anfang der Woche zurück ins Internat zu kommen. Ich hatte auch gelegentlich einen kleinen Tiefpunkt, da ich mich nicht mit meiner Austauschschülerin ganz wohl fühlte. Und doch lernte ich an den Wochenenden neue Leute kennen, meistens Freunde meiner Gastfamilie. Drei Dinge gab es dabei immer: Tolles Essen und Champagner oder Rotwein, viele Witze( leider auch welche die ich nicht verstand) ,lange Diskussionen über Gesprächsthemen wie Politik und Schule. Was mir sehr gefiel war ihr Interesse für Kunst. Ich konnte zwar nicht alles verstehen, fand es aber trotzdem sehr interessant. Eine Sache die mich noch inspirierte war der Style der Jugendlichen in Frankreich. Ich finde Franzosen kleiden sich viel authentischer. Eine weitere schöne Sache war definitiv das Essen. Ich denke ich habe noch nie in drei Monaten so viel leckeres Essen probiert, am liebsten mochte ich Galletes, Crepe und Pain au Chocolats. Die Tatsache, dass die Familie, das Essen und Kommunikation so viel Wichtigkeit in Frankreich findet, empfand ich als sehr besonders.

Mein Aufenthaltshighlight war dann, eine Woche in Paris sein zu dürfen. Ich sah sehr viel, sammelte neue Inspirationen und genoss die Atmosphäre. Meine Gastfamilie zeigte mir viele schöne Orte, die mir bis jetzt in Erinnerung bleiben. Die Zeit verging doch wie im Flug, wie eigentlich die ganzen drei Monate.

Ehrlich gesagt, war ich nach dem Aufenthalt meiner Austauschschülerin in Deutschland nicht ganz überzeugt wegzugehen, bereue es aber jetzt kein bisschen. Es war eine unvergessliche Zeit, aus der ich sehr viel für mich persönlich als auch sprachlich mitnehme. Ich denke, ich habe mich sprachlich verbessert, verstehe und spreche besser beziehungsweise schneller, aber nicht perfekt. Manchmal dachte ich mir, jetzt wäre es schön, besser die Sprache beherrschen zu können. Und genau das ist es, was mich antreibt weiter Französisch zu lernen, ich möchte besser werden und zudem liebe ich diese Sprache zu sehr, um das Gelernte  nicht weiter ausbauen zu wollen.

In Zukunft kann ich jedem raten, sich nicht zu viel Druck zu machen, immer freundlich und dankbar- auch wenn es nur kleine Dinge sind- zu sein, nicht zu viele Erwartungen zu haben, auch nicht an sich selber, sich selber zu motivieren, wenn mal etwas nicht so läuft wie man es erwartet hatte und seine Sprachfehler nicht zu ernst zu nehmen. In Paris lernte ich einen Mann kennen der mir sagte, nur wenn du Fehler machst, lernst du eine Sprache richtig. Es ist zwar oft nicht einfach, aber es lohnt sich über seinen Schatten zu springen. Und damit hat er Recht. Absolument.

Leni Holzmann

 

Spracholympiaden der Greifswalder Gymnasien

Am Montag, dem 11.3.2019, gegen 15 Uhr füllte sich die Aula unseres Gebäudes 1 mit den Teilnehmern der diesjährigen Spracholympiaden zur mit Spannung erwarteten Siegerehrung. Insgesamt hatten ca. 160 Schüler vom Humboldtgymnasium, Ostseegymnasium, Jahngymnasium, der Montessorischule und der Martinschule an den Wettbewerben in den modernen Fremdsprachen Französisch (4.3.), Spanisch (5.3.)Englisch (6.3.) und Schwedisch (7.3.2019) teilgenommen. Die Austragung erfolgte an unserem Gymnasium mit tatkräftiger Unterstützung der Kollegen der anderen Schulen.

Die zwei besten Schüler der jeweiligen 7.-10. Klassen, in Spanisch auch aus den älteren Jahrgängen, waren von ihren Schulen delegiert worden, um ihre Fähigkeiten im verstehenden Hören, Lesen, beim Ausfüllen von Lückentexten, im kreativen Schreiben und beim Führen von Gesprächen sowie ihre landeskundlichen Kenntnisse unter Beweis zu stellen. Eine Reihe von Schülern trat sogar in mehreren Sprachen an. Alle haben sich angestrengt und ihr Bestes gegeben – einige schon ziemlich routiniert, da sie zum wiederholten Male dabei waren, anderen war die Aufregung deutlicher anzumerken.

Im Anschluss an die Wettbewerbe wurden die besten drei Teilnehmer jeder Klassenstufe und Sprache ermittelt. Mehrere Preise wurden doppelt vergeben, da einige Teilnehmer auf Grund ihres muttersprachlichen Hintergrunds gesondert gewertet werden mussten. Bei der Siegerehrung erhielten alle Preisträger dann eine Urkunde, eine Blume und Büchergutscheine im Wert von 20 €,
15 € bzw. 10 € je nach Platzierung. Diese Preise im Gesamtwert von 920€ wurden dankenswerter-weise von der Peter- Warschow- Sammelstiftung Greifswald, deren Vorstandsvorsitzender Herr Dr. Fassbinder der Siegerehrung beiwohnte, und dem Förderkreis des Jahngymnasiums gespendet.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Teilnehmer des Vokabelwettbewerbs Latein, der in den 7. und 8. Klassen unseres Gymnasiums ausgetragen worden war, prämiert. Die Sachpreise für die Gewinner stellte die Altsprachenstiftung des Jahngymnasiums zur Verfügung.

Der kleine Chor und die zwei Solistinnen Floriane Werner und Antonia Hammermeyer unserer Schule umrahmten die feierliche Stimmung hervorragend und ließen die Siegerehrung zu einem gelungenen Abschluss der diesjährigen Sprachenwettbewerbe werden.

A. Gutsche

 

Leiterin der Fachschaft

Erste Sonnabend Probe fürs Musical in diesem Jahr –bei Minusgraden trotzdem am Schwitzen?

Bereits 09:30 Uhr trafen wir uns in der Aula und spätestens nach dem halbstündigen Warm-Up waren alle wach und bereit für die Probe. Massagen, Umarmungen und Singen in Rückenlage sensibilisierten uns für die Anforderungen der nächsten Stunden.

Die erste Nummer war „Hair“ sowohl tänzerisch als auch mit viel Stimmeinsatz, natürlich mit jeder Menge „Haargeäst“ (Insider aus dem Songtext).

Anschließend lief die Probe zweigeteilt weiter. Paula studierte mit fünf Paaren ihren selbst choreografierten Tanz zu „Donna“ ein. Linda und die anderen frischten die Choreographie zum Song „Aquarius“ aus der Projektwoche wieder auf und erweiterten sie um ein paar Figuren über Bodenhöhe. Final spielten, tanzten und sangen wir schon mal den ersten Absatz unseres Musicals. Was für ein Puzzle.

Nach einer abschließenden Feedback-Runde ging es dann in die wohlverdiente Mittagspause. Da nach der Mittagspause nicht mehr alle Musical-Mitglieder eingebunden waren, stand es ihnen frei, eine Zeitreise zurück in die Gegenwart zu machen oder die Zeit der Hippies zu verlassen.                                     (Lara und Pia)

 

„Wir müssen kein Handyverbot- sondern ein Snackverbot einführen!“

Dieser Satz beschreibt sehr passend unser Essensverhalten während der Probe. In jeder noch so kleinen Pause werden mitgebrachte Kuchen, Kekse und Süßes untereinander getauscht und vernascht.

Gut gestärkt gingen wir also in die zweite Runde unserer Probe. Der sogenannte „Tribe“ (Hippiegruppe) wollte nun gezielt an Szenen weiterarbeiten. Zur Vorbereitung machten wir uns gemeinsam Gedanken über die Personen und charakteristische Eigenschaften unserer Rollen. Wie fühlt und bewegt sich meine Figur? Was für Kleidung trägt sie? Was treibt sie an? Diese und andere Fragen stellten wir uns, um uns gegenseitig Tipps zu geben und die Ideen zur Rollengestaltung in der folgenden Szenen-Probe gleich umzusetzen.

Einige lustige Patzer, viel Gesang und noch mehr Snackpausen später, hatten wir gemeinsam viel geschafft. In der beschließenden Feedback-Runde werteten wir den zurückliegenden Tag aus und stellten fest, dass noch viel Arbeit vor uns lag, wir diese aber, wenn es so weiter gehen würde, gut meistern konnten. Mit diesem Wissen, konnten wir nun entspannt ins wohlverdiente Wochenende starten.

Zeitgleich hat natürlich auch unsere Band mit Frau Ullwer geprobt. Zwischendurch erreichten uns frisch eingespielte Musikaufnahmen, die wir wiederum für unsere Proben verwenden konnten.                                                                                  (Greta)

Gymnastik- und Tanzkurs 11 als Premierenklasse des Theater Vorpommern Greifswald

Als Frau Sümnig unseren Gymnastik- und Tanzkurs von dem Angebot des Theaters erzählte, einige Proben und schlussendlich auch die Premiere des Balletts “Der Besuch” zu begleiten, weckte sie das Interesse einiger Schüler und nach der Abstimmung waren wir eine Premieren Klasse des Theaters Vorpommern Greifswald.

Bevor es für uns das erste Mal ins Theater ging, hörten wir als Vorbereitung ein Referat über die Literaturvorlage, auf welchem das Ballett “Der Besuch der alten Dame” basiert. Es handelt sich hierbei um eine bekannte Tragikomödie des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt. Es ist ein gesellschaftskritisches Stück, welches die Geschichte von der inzwischen reichen Claire Zachanassian erzählt, die als alte Dame in das verarmte Dorf ihrer Kindheit zurückkehrt, um den Menschen Hilfe anzubieten, allerdings nur, wenn die Bürger des kleinen Dorfes als Gegenleistung Claires ehemaligen Freund töten.

Der erste Besuch im Theater umfasste ein Gespräch mit der Theaterpädagogin Elisa Weiß und einen Tanz-Workshop zum Thema Tanztheater. Elisa koordiniert dieses Projekt für uns und begleitet uns somit bei allen Theaterbesuchen.

Beim zweiten Besuch sahen wir im Ballettsaal das erste Mal einige der Tänzer der Produktion. Wir konnten beobachten, wie sie mit dem Choreografen Ralf Dörnen eine Szene einstudierten, in welcher die Dorfbewohner alle Moral über Bord werfen und sich für das Geld und gegen das Leben einer ihrer Bürger entscheiden. Außerdem sprachen wir mit einer Kostümbildnerin über die Kostüme dieser Produktion und sahen uns die Hut-Werkstatt an.

Der dritte Besuch fand in Stralsund im Theater statt, freundlich unterstützt von unserem Förderkreis. Dort auf der Hauptbühne bekamen wir einen Einblick in die Hintergrundgeschichte Claires. Diese Probe war im Vergleich zu den anderen Proben ganz anders anzuschauen, da das Bühnenbild angedeutet war und die Tänzer am Feinschliff arbeiteten.

Unser vorletzter Gesprächstermin war mit dem Bühnen- und Kostümbildner der Produktion Klaus Hellenstein aus München, der uns auf der Hinterbühne des Theater Greifswalds mit umfangreichen Informationen über seinen Beruf und der Entwicklung zu der Inszenierung „Der Besuch“ freundlich empfing. Er zeigte uns neben dem fertigen Bühnenbild auch seine Zeichnungen der Kostüme für das Stück.

Als Finale des Projekts erwartet uns nun die bevorstehende Premiere im Theater Greifswald am 30. März. So gut waren wir noch nie auf einen Theaterbesuch vorbereitet. Danke an das Theater Vorpommern Greifswald und vor allem Elisa für diesen umfangreichen Einblick in die Produktion.

Anna-Helene, Josephine

Französisch – Schüleraustausch

Elterninformation der 8. und 9. Klassen

Sehr geehrte Eltern,

mit Beginn der Klassenstufe 8 und 9 bieten wir Ihren Kindern verschiedene Projekte an, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken.

  1. DELF

DELF steht für Diplôme d’Etudes en Langue Française und ist eine außerschulische Sprachprüfung, vom französischen Kultusministerium angeboten.

In der Regel findet die schriftliche DELF-Prüfung im Januar und im Juni für unsere Schüler bei uns in Greifswald statt, die mündliche Prüfung wird in Stralsund im Hansa-Gymnasium abgenommen.

Anmeldungsgebühren und Fahrtkosten müssen die Teilnehmer selbst tragen.

A1 kostete  20 €, A2 39 €, B1 44 € und B2 kostete 55 €.

Anmeldeschluss: 01.04.2019

  1. Brigitte-Sauzay-Programm

Das Deutsch-Französische Jugendwerk unterstützt den Austausch von Schülerinnen und Schülern. Dieses Programm besteht aus 2×3 Monaten Aufenthalt im Nachbarland. Z.B. kommt die Französin zuerst nach Greifswald, anschließend geht die gastgebende Schülerin für 3 Monate nach Frankreich. Seit Jahren besteht dieser Kontakt zur Partnerregion von M-V Poitou-Charentes. Es besteht das Prinzip des Austausches, die Schulen und Schulbehörden vermitteln, es entstehen keine Vermittlungsgebühren. Das DFJW unterstützt Fahrt und erhöhte Kosten durch ein kleines Stipendium (ca. Höhe der mittleren Fahrtkosten).

Mit der Partnerregion von M-V Poitou-Charentes wird dieser Austausch über das Kultusminiterium zentral organisiert.

http://www.dfjw.org

http://www.bildung-mv.de

Anmeldeschluss: Anfang Oktober

  1. Voltaire-Programm

Das Voltaire-Programm ist wie das Brigitte-Sauzay-Programm, erstreckt sich nur über 2×6 Monate.

Es wird mit einer Fahrtpauschale € Kultur-Portemonnaie gefördert.

Weitere Informationen über das DFJW, Bildungsserver MV oder in der Schule.

Bei allen Fragen wenden Sie sich bitte an die FranzösischlehrerInnen der Schule.

Mit freundlichen Grüßen

A. Gutsche
Fachschaft Französisch

„Doppelschicht“ – Das Große Musical probt wieder volle Kraft voraus!

Wir nutzten die Projektwoche vor Weihnachten an unserer Schule für die ersten längeren Einstudierungen in diesem Schuljahr. Vier Stunden am Tag sind ein tolles Probengeschenk. In der Aula schwebten nach kurzer Zeit ein paar Wasserwesen durch die Lüfte. Und die anderen dreißig Ensemblemitglieder umrahmten mit synchronen „Slow Motion Moves“ die schwebende Antonia.

Wozu das Ganze? Das Ensemble hat „Hair – Das Musical“ für den Sommer 2019 im Theater Vorpommern Greifswald ausgewählt. „Aquarius“ ist die erste große Nummer in dem Musical. Die Tanzchoreografie von „Aquarius“ war gerade einstudiert, da haben wir auch gleich dreistimmig im Chor passend und live dazu gesungen. Dem ein oder anderen lief schon mal die Gänsehaut bei soviel Synergien über den Rücken.

Die nächste große Nummer ließ uns aus dem Gruppentaumel gar nicht erst erwachen. Ganz viele Haare sind in die Tanzchoreografie eingebaut. Und als dann wieder 30 Tänzer und Schauspieler nach „Hair“, dem Titel, der dem Musical den Namen gegeben hat, Köpfe und Arme wirbelten, lag viel Spaß in der Luft.

Auch die Hauptdarsteller konnten ihre Soli schon mal in Einzelproben musikalisch gestalten und zeigen, dass wir die richtige Wahl beim Casting im September getroffen hatten. Wir konnten also die Woche vor den wohlverdienten Weihnachtsferien super nutzen und sind zuversichtlich für die planmäßige Entwicklung unseres diesjährigen Projektes.

C. Sümnig